Die fortschreitende Globalisierung konfrontiert das Management international tätiger Unternehmen nicht nur mit sprachlichen sondern auch mit kulturellen Barrieren. Projektverantwortliche und Verhandlungsführer müssen neben ausgezeichneten Fremdsprachenkenntnissen auch eine ausgeprägte interkulturelle Kompetenz haben, um erfolgreich im Ausland für ein Unternehmen tätig zu sein.
So spüren Beteiligte oft mangels Wissen nicht, dass der ausländische Verhandlungspartner aufgrund seines kulturellen Hintergrundes direkte Konfrontationen oder Aussagen scheut und im Ergebnis den Auftrag am Ende ganz überraschend an einen anderen Lieferanten vergibt. Eine interkulturelle Sensibilität hilft in solchen Fällen Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation bzw. Verhandlungsstrategie bereits im Vorfeld auf den Partner abzustimmen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Kulturen setzt somit interkulturelle Kompetenz des Beteiligten voraus. Wissen zu fremden Mentalitäten, Handlungsweisen und Kulturstandards sind die Basis für die Entwicklung eines notwendigen Gespürs im Umgang mit Menschen anderer Kulturen.
MBA-Studium hilft weiter „An academic MBA program offers young professionals a good basis to strengthen their intercultural competence“ meint George Paparrizos, Director of Marketing der „Summit Microelectronics Inc.“ in den USA und Mitglied des Akademischen Beirats der „Zurich Elite Business School (ZEBS)“.
Im Rahmen einer passenden MBA-Ausbildung und dem integrierten internationalen Einsatz in einem der Kooperationsunternehmen können die wichtigsten Kulturräume und deren Bedeutung für internationale Unternehmen kennen gelernt werden. Neben kulturellen Aspekten sollten dabei auch politische Rahmenbedingungen nicht ausgeschlossen werden.
Mit diesem Wissen können im Anschluss an die Ausbildung die wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten von internationalen Projekten analysiert und durch entsprechendes Handeln zum Erfolg geführt werden. Interkulturelle Kompetenz ist damit ein wichtiger Erfolgs- und Karrierefaktor, der bei jeder Ausbildung berücksichtigt werden sollte.